Ausdauertraining – Was Man Wissen Muss

Der menschliche Organismus ist auf Bewegung designt!

Wenn Sie Ihre Ausdauer trainieren bzw steigern, liegen gleich mehrere Trümpfe für Sie offen.

Besonders positiv wirkt sich das Ausdauertraining auf das Herz-Kreislauf-System aus was die Gefahr eines Herzinfarkts deutlich verringert.

Das Immunsystem wird gestärkt, der Stoffwechsel optimiert und die gesamte körperliche Leistungsfähigkeit gesteigert. Ausdauertrainierte Athleten weisen eine bessere Kapazität der Fettverbrennung auf als Untrainierte…

Die Vorteile liegen also auf der Hand: Eine gesteigerte oder gut trainierte Ausdauer führt zu mehr Belastbarkeit, einem besseren Lebensgefühl und natürlich zu einem schöneren Körper..

Fitness vereint mit Lebensfreude…

Sämtliche angesprochene physischen Auswirkungen lassen sich jedoch nur bei der ganzkörperlichen Ausdauer erwirken, bei der mindestens ein Sechstel der gesamten Muskelmasse einer Belastung ausgesetzt wird.

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Was genau ist Ausdauer und wie kann man sie steigern oder trainieren?

Ausdauer ist eine motorische Fähigkeit eine sportliche Belastung lange aufrecht zu halten und sich nach sportlichen Belastungen schnell regenerieren zu können. Unter Ausdauer versteht man die Widerstandsfähigkeit des Körpers gegen Ermüdung bei längerer Belastung und die rasche Erholungsfähigkeit danach.

Eine gut ausgebildete Grundlagenausdauer ist aber in allen anderen Sportarten ebenfalls wichtig, um nach den Trainings optimal zu regenerieren oder als Grundlage für erhöhte Leistungen.

Wer seinen inneren Schweinehund überwindet und mit dem Ausdauertraining erst einmal anfängt, kann sehr schnell beeindruckende Erfolge erzielen. Bei konsequentem Training lässt sich in vier bis sechs Wochen eine Leistungsfähigkeit erreichen, von der Sportmuffel nur träumen können.

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Grundsätzlich unterscheidet man zwischen zwei Arten der Ausdauer:

Aerobe Ausdauer (sauerstoffabhängig)

Hier wird hauptsächlich das Herz- und Kreislaufsystem beansprucht. Dadurch kann es z. B. zur Vergrößerung des Herzens kommen, wodurch die Muskulatur besser versorgt wird. Bei einer gesteigerten aeroben Ausdauer verringert sich der Puls nach der Belastung und die Durchblutung des Herzmuskels wird verbessert.

Die aerobe Ausdauer ist enorm gesundheitsfördernd und kann auch von untrainierten Menschen relativ schnell gesteigert werden. Laufen, Radfahren, Walken und Schwimmen sind hier beste Beispiele.

Anaerobe Ausdauer (sauerstoffunabhängig)

Bei der anaeroben Ausdauer liegt eine enorm hohe Belastungsintensität zugrunde, wodurch ein Sauerstoffdefizit entsteht. Ein Hochleistungssprinter kann während des Sprints nicht soviel Sauerstoff aufnehmen wie er verbraucht – Erschöpfung am Ende des Sprints ist die Folge.

Das Sauerstoffdefizit nach der Belastungsphase ist jedoch trainierbar. Anaerobe Ausdauer trainiert man vor allem in kurzen Intervallen mit Pausen dazwischen. Für diese Ausdauerform sollten Sie bereits über gut trainierte Grundlagenausdauer verfügen.

Jedoch kann man weder die aerobe noch die anaerobe Ausdauer steigern oder effektiv trainieren, wenn man bereits nach 2 oder 3 Versuchen das Handtuch wirft. Zeitliche Planung sowie höchste Motivation führen dennoch relativ schnell zu sichtbaren Ergebnissen.

Ihr Motto sollte sein: “Trainieren – richtig ernähren – Fortschritte beobachten!”

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